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SV Heimbach im Halbfinale

Fußball-Kreispokal

Heimbach. Der SV Heimbach hat als erste Mannschaft das Halbfinale im Fußball-Kreispokal erreicht und sich damit für den Verbandspokal in der kommenden Runde qualifiziert. Im Viertelfinale feierten die Heimbacher gestern Abend gegen den ASV Idar-Oberstein vor 100 Zuschauern einen 1:0-Erfolg. Die Entscheidung brachte ein Handelfmeter in der 75. Minute, den SV-Spielertrainer Tim Sesterhenn verwandelte. Zuvor hatten sich beide Mannschaften weitgehend neutralisiert. Am Sonntag stehen sich beide Teams im Spitzenspiel der B-Klasse in Heimbach erneut gegenüber. sn

Rasenplatz Aktuell

Kreis-Hallenmeisterschaften 2013

Gruppe B, SV Heimbach - FC Brücken 2:3.

Heimbach verlangte den FC alles ab und ging durch Jacob Ousborne (5.) und Marco Hebel (11.) zweimal in Führung. Christoph Dinges (7./12.) glich jeweils aus, und Christian Thiel sorgte

schließlich für den Favoritensieg (13.).

 

VfL Weierbach - SV Heimbach 3:0.

Ein ganz souveräner Auftritt des VfL. SV-Torwart Jens Hoferichter verhinderte mit vielen tollen Paraden eine höhere Niederlage. Mathias Düwel (4./13. per Seitfallzieher) und Alex Bauer (9.) trafen. Auch eine Unterzahl nach Tim Försters Foul konnte dem VfL nichts anhaben.

 

SV Heimbach - SV Niederwörresbach 3:4.

Der SVN war gegen motivierte Heimbacher drauf und dran, seine gute Ausgangsposition zu verspielen, auch, weil der sonst überragende überragende Jan Faller zweimal alt aussah. Bei Maik Schmidts 1:0 Führungstor blieb er hängen, bei Björn Müllers 3:3-Ausgleich ließ er die Kugel zwischen den Händen durchflutschen. Müller hatte zuvor Heimbach sogar 2:0 in Führung gebracht. Doch der SVN ließ sich von den Rückschlägen nicht beeindrucken. Eduard Meisner (2) und Maurizio Poli spielten eine 3:2-Führung aus, und nach dem 3:3 war Pascal Heidrich mit dem 4:3 zur Stelle. Heidrich donnerte die Kugel außerdem an die Latte.

Verbandsgemeinde Hallenmeisterschaften 2013

VG Hallenmeister - stehend: Jacob Osbourne, Maik Winter, Michael Heil, Dennis Winter, Tim Sesterhenn; sitzend: Marco Hebel, Wilhelm Specovius, Julian Treitz, Nils Hahn, Jens Hoferichter, Mirko Trein, Björn Müller

Hebel staubt ab, und der Sieger heißt Heimbach

Hallenfußball SV Heimbach gewinnt Meisterschaft der Verbandsgemeinde Baumholder – Favoriten stolpern schon vor dem Finale Von Matthias Keidel und Sascha Nicolay

M Freisen. Der beste Spieler des Turniers machte die Überraschung perfekt. Nicht Bezirksligist VfR Baumholder I gewann die Hallenfußball-Meisterschaft der Verbandsgemeinde Baumholder in der Bruchwaldhalle in Freisen. Auch nicht Bezirksklässler SG Unnertal setzte sich die Krone auf. Turniersieger und damit Teilnehmer bei der Kreismeisterschaft wurde Kreisligist SV Heimbach. 2:2 stand es im Finale gegen die zweite Mannschaft des VfR Baumholder, als Björn Müller abzog. Baumholders Torhüter Carsten Böhmer ließ das Geschoss abklatschen – und der Ball landete vor den Füßen von Marco Hebel. Der überragende Akteur des Tages ließ sich nicht lange bitten und staubte zum 3:2 und zum Heimbacher Triumph ab. Dass der ausgelassen bejubelt und gefeiert wurde, versteht sich von selbst. Held Hebel hob die Einstellung der Heimbacher Mannschaft hervor. „Unser Sieg war Kopfsache“, fand er. Tatsächlich kombinierte der SV ordentlich und stützte sich auf eine starke Defensive mit dem besten Schlussmann des Turniers, Jens Hoferichter, dahinter. Hoferichter war auch hauptverantwortlich dafür, dass die Heimbacher den haushohen Favoriten, den VfR Baumholder I, in die Knie zwangen. Der langjährige Landesliga-Schlussmann des SC Birkenfeld parierte im Halbfinale bei drei hundertprozentigen Chancen des VfR grandios. Grandios war auch das Heimbacher Führungstor, als Hebel Sebastian Dech im Kasten überlupfte. Am Ende hatte der SVH 3:1 gewonnen und die souveräne Vorrunde des VfR war nichts mehr wert. „Wir hatten einen Aussetzer im ganzen Turnier. Leider war das das Halbfinale“, sagte Jörg Marcinkowski, der Trainer des Bezirksligisten. Nur ein kleiner Trost war für die Baumholderer die Tatsache, dass sie mit 25 Treffern den mit Abstand gefährlichsten Angriff stellten. Im kleinen Finale siegten die Baumholderer 6:2 gegen die SG Berglangenbach/Ruschberg, und Lukas Decker setzte sich mit neuen Treffern die Torjägerkrone auf. Neben Decker trumpften die Brüder Pablo und Robin Sooß auf, die in der Winterpause von der SG Erdesbach/Dennweiler/Oberalben zum VfR gewechselt sind. Die SG Berglangenbach arbeitete sich mit großem Einsatz ins Halbfinale. Letztlich war das erste Vorrundenspiel entscheidend, als das Team den FV Eckersweiler nach 0:1-Rückstand mit 2:1 besiegte und somit den entscheidenden Vorsprung auf die Eckersweilerer in der Tasche hatte. Komplizierter stellte sich die Vorrundengruppe 2 dar, denn neben Außenseiter SV Reichenbach trafen sich im VfR Baumholder II, dem SV Heimbach und der SG Unnertal drei Mannschaften auf Augenhöhe. Den Unnertalern gelang zwar mit 7:0 gegen Reichenbach der höchste Erfolg des Tages, doch gegen den VfR Baumholder II und den SV Heimbach setzte es Niederlagen. Das bedeutete das Aus für den Vizemeister des Vorjahres, der allerdings auch keine gute Vorstellung bot. Zu viele Einzelaktionen prägten das Spiel der Unnertaler, vor allem Überzahlsituationen aus dem Spiel heraus oder nach Zeitstrafen wurden so leichtfertig vergeigt. Hinzu kam Pech und Unvermögen im Abschluss. Spielertrainer Alexis Currier stand dafür symbolhaft. Gleich mehrfach scheiterte in aussichtsreicher Position. Wie ihre erste Mannschaft gab auch die zweite Mannschaft des VfR Baumholder in der Vorrunde keinen Punkt ab. Herausragendes Merkmal des Teams war seine Leidenschaft – aber auch seine Ruppigkeit. Keine andere Equipe handelte sich mehr Zeitstrafen ein. Das Halbfinale gegen die SG Berglangenbach/Ruschberg wurde zum harten Stück Arbeit. Die Berglangenbacher gingen 1:0 in Führung und kämpften sich auch nach zwei Rückständen wieder zurück. Den 3:3-Ausgleich markierte die SG sogar in Unterzahl, nachdem Marc Ohliger Jonas Gedratis umgemäht hatte. Marc Holzapfel hatte sich über den Feldverweis seines Teamkollegen derart echauffiert, dass er mit hochrotem Kopf weiter zu Werke ging. Den Dampf ließ er dann auf die bestmögliche Art ab – mit dem Treffer zum 3:3. Es reichte für die SG trotzdem nicht, weil Maurice Heidrich zuschlug und den VfR Baumholder II damit ins Endspiel schoss. 300 Zuschauer erlebten dort einen Blitzstart. Thomas Flohr brachte den VfR Baumholder II bereits nach 30 Sekunden in Front, doch noch bevor der Minutenzeiger seine erste Runde vervollständigt hatte, gelang Maik Winter das 1:1. Die Partie blieb spannend. Hebel schaffte das 2:1 für den SVH, doch dann gelang es Hoferichter nicht, einen trockenen Schuss von Stefan Hartmann über die Latte zu lenken. Auf dem Boden liegend sah der Schlussmann, wie die Kugel zum 2:2 ins Gehäuse fiel. Doch nach dem 3:2 von Hebel war die Welt Hoferichters und aller anderen Heimbacher wieder in Ordnung. Eine Schrecksekunde musste die Mannschaft von Trainer Tim Sesterhenn aber noch überstehen. Sieben Sekunden vor Schluss schoss VfR-Akteur Benedikt Braun den Ball über das leere Tor und vergab damit die Verlängerung.